Abteilung Berufs-, Wirtschafts- und Technikpädagogik (BWT)

Geschichte

Historische Entwicklung der Abteilung BWT

Die Geschichte der Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der Universität Stuttgart steht in enger Beziehung mit der Entwicklung des Studiums für Gewerbelehrer*innen. Nachfolgend werden wichtige Stationen dieser Entwicklung aufgelistet.

2020

Die Leitung des BWTs übernimmt im März 2020 Prof. Dr. Kristina Kögler, die zuvor den Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik, insbesondere Lehr- und Lernprozesse, an der Universität Hohenheim inne hatte.

2017

Ende Februar 2017 endet die Amtszeit von Prof. Dr. phil. Reinhold Nickolaus. Die Professur wird neu ausgeschrieben.

2012

Mit der Neueinrichtung des Studiengangs Berufspädagogik / Technikpädagogik ist auch die Einrichtung der Professur Berufspädagogik mit dem Schwerpunkt Technikpädagogik verbunden, die im September 2012 mit Prof. Dr. phil. Bernd Zinn besetzt wird.

2010

Änderung der Studienstruktur. Der bisherige Diplomstudiengang Technikpädagogik wird in konsekutiv angelegte BSc-/MSc-Studiengänge überführt. Zudem wird im Zuge des Doppelabiturjahrgangs in Baden-Württemberg (2012) im WS10/11 der BA-Studiengang Berufspädagogik/Technikpädagogik eingeführt. Dieser Studiengang wird auf Tätigkeitsfelder außerhalb der beruflichen Schulen, insbesondere die betriebliche Bildungsarbeit ausgerichtet und eröffnet keinen Zugang zum Schuldienst. Das Studienangebot wird sehr gut angenommen. Der gemeinsam mit der Abt. Pädagogik getragene Studiengang Pädagogik/Berufspädagogik läuft aus.

2003

BA-Studiengang Pädagogik/Berufspädagogik: Anstelle der auslaufenden Magisterstudiengänge werden an der Universität Stuttgart im Anschluss an den Bologna Prozess Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt. Die Abteilung BWT organisiert gemeinsam mit der Abt. Pädagogik den BA-Studiengang Pädagogik/Berufspädagogik.

2002

Abteilung für Berufs-, Wirtschafts- und Technikpädagogik BWT: Im Zuge einer Neuordnung der Institute und Fakultäten wechselt der Lehrstuhl für Berufspädagogik zum 1. Oktober 2002 von der Fakultät Philosophie in die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und wird Abteilung des Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie. Weitere Abteilungen des neuen Instituts sind die Abteilung für Pädagogik, Abteilung für Psychologie und der Arbeitsbereich Hochschuldidaktik.

2002

Lehrstuhlwechsel: Prof. Dr. rer. pol. Karl-Heinz Sommer wird am 30. September 2001 emeritiert. Den Ruf auf die Nachfolge erhält Prof. Dr. phil. Reinhold Nickolaus, der zuvor an der Universität Hannover einen Lehrstuhl für Berufspädagogik inne hatte. Prof. Nickolaus wird am 22. März 2002 ernannt. Mit dem Lehrstuhlwechsel ist eine verstärkte Hinwendung zur Lehr-Lernforschung in gewerblich-technischen Domänen verbunden.

1992

Institut für Berufs-, Wirtschafts- und Technikpädagogik (BWT): Um der Zuständigkeit des IBW für den Studiengang Technikpädagogik Rechnung zu tragen, wird der Name des Instituts im März 1992 um den Zusatz „Technikpädagogik“ erweitert.

1991

Diplomstudiengang Technikpädagogik: Das Gewerbelehrer*innenstudium wird zum Wintersemester 1991/92 wieder in einen Diplomstudiengang umgewandelt. Der Studiengang erhält die Bezeichnung Technikpädagogik. Der vergebene Titel lautet „Diplom-Gewerbelehrer*in“. Der Studiengang steht in Analogie zum Diplomstudiengang Wirtschaftspädagogik mit dem Abschluss „Diplom-Handelslehrer*in“ . Auch mit dieser Reform wird die Erwartung einer höheren Attraktivität verbunden, die auch mit einer substanziellen Erweiterung der Wahlpflichtfächer unterstützt werden soll.

1981

Magisterstudiengang Berufspädagogik: Der Lehrstuhl beteiligt sich an der Neugestaltung der Magisterordnung und bietet ab 1981 das Magisterfach Berufspädagogik als Haupt- und Nebenfach an.

1973

Gründung der Abteilung „Berufs- und Wirtschaftspädagogik“: Mit der ersten Besetzung des Lehrstuhls für Berufspädagogik durch Prof. Dr. rer. pol. Karl-Heinz Sommer zum Wintersemester 1973/74 ist die Gründung der „Abteilung Berufs- und Wirtschaftspädagogik“ im Institut für Philosophie und Pädagogik verbunden.

1971

Einrichtung des Lehrstuhls Berufspädagogik. Der Diplomstudiengang Gewerbelehrer*in wird in einen Studiengang "Höheres Lehramt an beruflichen Schulen" mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen" umgewandelt. Damit ist die Erwartung verbunden, dass der Staatsexamensstudiengang attraktiver ist als der Diplomstudiengang. Der spätere Lehrstuhlinhaber übernimmt die Vertretung der Professur.

1961

Der Diplomstudiengang „Gewerbelehrer*in“ wird vollständig von der TH Stuttgart übernommen.

1949

Die TH Stuttgart beteiligt sich am Diplomstudiengang Gewerbelehrer*in des Berufspädagogischen Instituts Stuttgart (Kooperation). Dieses Institut wird im gleichen Jahr an die Universität Stuttgart angegliedert.

1920- 1932

An der Technischen Hochschule Stuttgart werden Gewerbelehrer*innen für das Lehramt an gewerblich-technischen Berufsschulen ausgebildet. Die Betreuung des Studiengangs obliegt Fritz Giese, einem empirisch orientierten Psychologen.

   

Dieses Bild zeigt  Kristina Kögler
Prof. Dr.

Kristina Kögler

Abteilungsdirektorin

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