- Exkursion ins SWR Studio
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PSE-Innovationsinitiative „Fake Your Own News“
Im Rahmen von „Fake Your Own News“, einem hochschulübergreifenden Seminar zur Medienkompetenz im digitalen Zeitalter, erwartete die Studierenden zum Ende der Vorlesungszeit ein ganz besonderes Highlight: Gemeinsam besuchten sie am 9. Januar das SWR-Funkhaus Stuttgart. Dort erhielten sie exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines professionellen Medienbetriebs und konnten die journalistischen Arbeitsabläufe hautnah erleben. Durch Diskussionen mit der SWR-Chefredakteurin Franziska Roth, weiteren Redakteuren und einem ARD-Faktenchecker wurde der Umgang mit Fake News beim SWR aufgezeigt. Wie komplex Medienproduktion in der Praxis sein kann, erfuhren die Teilnehmenden durch Einblicke in die Live-Abläufe von SWR 1, in einer Probe der SWR-Landesschau und bei einer Fragerunde mit Fernsehmoderator Jürgen Hörig.
Das kooperative Blockseminar „Fake Your Own News – Einsatz digitaler Medien zur Förderung der Urteilsfähigkeit bei Internetquellen" entstand im Rahmen der PSE-Innovationsinitiativen 2025. Es wurde von Dr. Andreas Just (Pädagogik, Uni Stuttgart) und Dr. Danijel Paric (Politikwissenschaft, PH Ludwigsburg) geleitet und im Wintersemester 2025/26 erstmals durchgeführt. Das Projekt verband die Expertisen von Uni und PH und führte durch Veranstaltungen in Stuttgart und Ludwigsburg auch die Studierenden beider Hochschulen näher zusammen. Wir freuen uns sehr, dass das Seminar im Sommersemester 2026 erneut angeboten wird.
Ausführliche Informationen unter folgendem Link:
- Wie wird auf Instagram über Erziehung gesprochen?
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In ihrer Studie befassen sich Carlo Schmidt und Christine Sälzer mit dem erziehungsbezogenen Potenzial der Social-Media-Plattform Instagram und haben dafür die jüngsten Posts mehrerer reichweitenstarker Influencer:innen im Erziehungsbereich mit Blick auf das Schulalter ausgewertet. In der untersuchten Instagram-Kommunikation kristallisiert sich ein Narrativ „guter“ Erziehung klar heraus: Es verbindet pädagogische Leitvorstellungen – Autonomie, Bedürfnisorientierung, emotionale Authentizität und Kritik an institutionellen Normierungen – zu einem kohärenten Sinngefüge. Dieses stellt nicht das Kind als Objekt pädagogischer Maßnahme in den Mittelpunkt, sondern die elterliche Haltung als Ausdruck moralischer Integrität. Es zeigt sich, dass das Narrativ stark affirmativ ist: Erziehung erscheint als beziehungszentrierte, entnormierte Praxis, die individuelle Einzigartigkeit wertschätzt, institutionelle Anforderungen kritisch sieht und Reflexionsbedarf eher ästhetisch als argumentativ inszeniert.
https://www.nomos-shop.de/de/p/digitale-ratgebermedien-gr-978-3-98740-157-2
- QLB@BW – Eine Bestandsaufnahme der Lehrkräftebildung in Baden-Württemberg
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Wie wurde die Qualitätsoffensive Lehrerbildung (QLB) in Baden-Württemberg umgesetzt und was bleibt für die Zukunft der Lehrkräftebildung? Der neue Sammelband QLB@BW – Eine Bestandsaufnahme der Lehrkräftebildung in Baden-Württemberg (Waxmann Verlag, Januar 2026) bietet eine umfassende und praxisnahe Perspektive auf diesen anspruchsvollen Reformprozess.In Beiträgen zahlreicher Autor:innen der QLB-geförderten Standorte in Baden-Württemberg werden zentrale Entwicklungsfelder wie Steuerung, Kooperation, Digitalisierung und Professionalisierung an mehreren Hochschulstandorten beleuchtet. Der Band macht deutlich: Nachhaltig wirksame Lehrkräftebildung braucht gefestigte Strukturen, geteilte Verantwortung und verbindliche Kooperationen – Ansätze, die auch für Bereiche wie Schools of Education in ganz Deutschland anschlussfähig sind. Die Herausgeber:innen Christine Sälzer, Kristina Kögler, Ronny Nawrodt und Steffen Schaal versammeln in diesem Buch wertvolle Erkenntnisse und praxisnahe Beispiele, die Forscher:innen, Lehrende und bildungspolitisch Interessierte gleichermaßen ansprechen.
- Neue Forschungsnotiz: Analyse des Einflusses familialen Hintergrunds auf Schulabsentismus (2012–2022)
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Wir freuen uns, eine kürzlich veröffentlichte Forschungsnotiz vorzustellen, in der die Entwicklungen im Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Schulabsentismus anhand der PISA-Daten von 2012 bis 2022 untersucht werden. Die Studie von Prof. Dr. Christine Sälzer und Kollegen zeigt, dass Schulabsentismus in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat und ab 2022 erstmals ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem familialen Hintergrund und der Gefahr des Schulversäumens besteht. Besonders im Zuge der COVID-19-Pandemie lassen sich Veränderungen im Einfluss sozialer Faktoren auf das Verhalten junger Menschen erkennen. Die Ergebnisse bieten wertvolle Einblicke in die Bedeutung sozialer Ressourcen für den schulischen Erfolg und die Bildungsungleichheit.
Mehr erfahren Sie in der vollständigen Forschungsnotiz unter folgendem Link (open access): https://rdcu.be/evUCQ
- Aktuelles Handbuchkapitel: Internationale Perspektiven auf Schulabsentismus
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Wie kann Bildungsmonitoring dazu beitragen, schulische Ausgrenzung frühzeitig zu erkennen und zu verhindern? In einem gerade publizierten Handbuchkapitel in Comparative Education – A Global Perspective (Hrsg. Sharon Mistretta) analysiert Christine Sälzer vergleichende Monitoring-Systeme zum Schulabsentismus weltweit – mit Blick auf Chancen, Herausforderungen und politische Implikationen. Die Analyse beleuchtet innovative Ansätze aus dem Globalen Süden und Norden und formuliert konkrete Empfehlungen für eine datenorientierte Bildungspolitik. Das Kapitel ist als Open Access-Publikation frei verfügbar.
- StuttWay4Ukraine - Neues Kooperationsprojekt mit der Ukraine gestartet
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Ab Juli 2025 wirkt die Abteilung Pädagogik am neuen vierjährigen DAAD-Programm Deutsch-Ukrainisches Hochschulnetzwerk (DUHN) mit. Gemeinsam mit der Nationalen Technischen Universität Donezk (DonNTU) und der Nationalen Universität der Vorkarpaten entwickelt die Universität Stuttgart im Projekt „StuttWay4Ukraine: Vernetzte Disziplinen für Ukraine-Kooperationen“ vier digitale Lehrmodule zum Thema „Wiederaufbau/Bekämpfung der Kriegsschäden“. Die Abteilung Pädagogik übernimmt dabei den Bereich Erziehungswissenschaften und dort konkret die Kooperation im Lehramt. Studierende aller beteiligten Universitäten können zunächst gemeinsam in Online-Kursen lernen, wie innovative und bei Bedarf digitale und hybride Unterrichtsformate gestaltet werden können.
Das Projekt vertieft nicht nur die bestehende internationale Zusammenarbeit, sondern unterstützt auch den Austausch von Studierenden und Lehrenden der beteiligten Universitäten, sowohl digital als auch (wenn möglich) vor Ort. Aus der Abteilung Pädagogik sind Dr. Andreas Just und Richard Powers am Projekt beteiligt.
- Preisverleihung des Buchpreises
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Preisverleihung am 4.6.25 durch die Abteilungsleitung Prof. Sälzer und die Dozentin, Linda Schirle. Herzlichen Glückwunsch, Frau Högg!
- Folge 34: Teachpodcast - Lernreise mit Annika Winter & Max Jaeger
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Wir starten ins neue Semester mit Annika Winter und Max Jaeger und sprechen über die Lernreise, welche die Zwei letztes Jahr absolviert haben. Dabei sind sie durch ganz Deutschland gereist und haben spannende Einblicke in Schulen bekommen, die aus der normalen Schullandschaft herausstechen. Mit uns sprechen sie über diese Schulen, sowie die Erkenntnisse, die sie für sich und über die Institution Schule auf der Lernreise gefunden haben.
Folgt TeachPodcast gerne auf Instagram, und überall wo es Podcasts gibt, um aktuell zu bleiben.
Falls euch das Thema Lernreise interessiert, schaut hier vorbei. - Jugendstudie 2024: Das beschäftigt Baden-Württembergs Jugend
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Am 11. April wurde die aktuelle Jugendstudie Baden-Württemberg veröffentlicht, die bereits zum zweiten Mal durch die Universität Stuttgart durchgeführt wurde. Das Institut für Erziehungswissenschaft und das Sozialwissenschaftliche Institut arbeiten gemeinsam an der alle zwei Jahre stattfindenden Studie, deren Schwerpunktthema Jugend und Politik ist.
Hier finden Sie die vollständige Meldung.
- Folge 32: Teachpodcast - Autismus und Inklusion am Gymnasium. Mit Sonja Herz.
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Eine neue Folge des studentischen Teachpodcast ist veröffentlicht.
Sie ist Fachleiterin für Englisch am Seminar für Ausbildung und Fortbildung für Lehrkräfte Esslingen, Lehrerin für die Fächer Englisch und Sport, Dozentin für Fachdidaktik Englisch an der Universität Stuttgart, arbeitet am Baden-württembergischen Bildungsplan für Englisch und ist Beraterin und Beauftragte für Autismus–Spektrum-Störung.
Mit ihr sprechen wir darüber, auf welche Herausforderungen Schülerinnen und Schüler mit Autismus-Spektrum-Störung, oder kurz ASS, in der Schule treffen können. Wir bekommen einen Einblick in die Sichtweise von Kindern und Jugendlichen mit ASS, und sprechen darüber, wie wir diese Kinder und Jugendlichen im Schulalltag und im Unterricht unterstützen können.
Fabi & Nadja
Spotify: #32 Talk - Autismus & Inklusion am Gymnasium // mit Sonja Herz
- „Too Busy to Read, Too Important to Ignore: How Teachers Manage to Read Work-Related Literature in Their Day-to-Day Work”
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Die kontinuierliche Weiterbildung von Lehrkräften und eine Orientierung ihres Unterrichts an wissenschaftlicher Evidenz gelten aktuell als Standard. Inwiefern Lehrkräfte es tatsächlich umsetzen, in ihrem vielseitigen und dynamischen Berufsalltag dieser Forderung nachzukommen, ist noch wenig beforscht. Parallel wachsen die Angebote offener Bildungsmaterialien und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten des selbstgesteuerten Lernens mit individueller Zeitgestaltung. Linda Schirle, Andreas Just und Christine Sälzer haben anhand der Daten aus PISA 2022 untersucht, welche Lehrkräfte sich mit berufsbezogener Literatur beschäftigen – mit einem vertieften Blick auf Mathematik-Lehrkräfte. Auf Basis der wöchentlich investierten Arbeitszeit für verschiedene Tätigkeiten konnten sie drei Typen von Mathematik-Lehrkräften identifizieren: Die auf Unterricht Fokussierten, die Netzwerkenden und die Korrigierenden. Unterschiede zwischen diesen drei Typen zeigten sich besonders bezüglich des Lesens berufsbezogener Literatur – genau wie zwischen den Mathematik-Lehrkräften insgesamt und den Lehrkräften anderer Fächer. Ferner wurden Unterschiede in der mentalen Gesundheit, der Berufszufriedenheit, bei kollaborativen Tätigkeiten und Fortbildungsbedarfen zwischen den verschiedenen Typen und Fächergruppen sowie ihren lesenden und nicht-lesenden Untergruppen sichtbar– unter anderem signifikant weniger Stressursachen und tendenziell weniger negative Affekte bei den lesenden Mathematik-Lehrkräften.
Die Open-Access Publikation „Too Busy to Read, Too Important to Ignore: How Teachers Manage to Read Work-Related Literature in Their Day-to-Day Work” ist unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY über den folgenden Link verfügbar: https://doi.org/10.3390/educsci14121296
Verleihung des Buchpreises der Abteilung Pädagogik
Wintersemester 2024/2025
Der Buchpreis für das Wintersemester 2024/2025 wurde an Frau Mara Högg verliehen. Im Rahmen des PSE-Seminars bei Linda Schirle verfasste Frau Högg eine überaus gelungene Projektreflexion über das PSE-Projekt KuMuS ProNeD (Innovation Hub, Sport, Uni Stuttgart). Wir gratulieren!
Frau Högg erhielt das neueste Buch von Bob Blume, Warum noch Lernen? Wie Schule in Zeiten von KI, Krisen und sozialer Ungerechtigkeit aussehen muss.
Frühere Gewinner
Seit dem Sommersemester 2020 vergibt die Abteilung Pädagogik einen Buchpreis für besonders gelungene studentische Leistungen. Hier können Sie die Gewinner der vergangenen Semester und den erhaltenen Buchpreis nachlesen:
Sommersemester 2023
Im Sommersemester 2023 konnte die Abteilung Pädagogik wieder einen Buchpreis für besonders gelungene studentische Leistungen vergeben.
wir gratulieren Frau Demet Cosman für ihre Masterarbeit mit dem Thema "Binnendifferenzierung am Gymnasium unter dem Aspekt der Heterogenität – Eine qualitative Einzelfallanalyse."
und Frau Sina Häberlen für ein Video zum Thema "Umgang mit psychischen Auffälligkeiten", das sie im Rahmen des ProfAnII Seminars "Umgang mit psychischen Störungen und Krisen in der Schule" erstellt hat.
Beide wurden mit dem Buch „Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit: Wahr, falsch, plausibel? Die größten Streitfragen wissenschaftlich geprüft“ von Mai Thi Nguyen-Kim ausgezeichnet.
Wintersemester 22/23
Wir gratulieren Herrn Maximilian Hack für seine sehr gute Prüfungsleistung im Sozialformen und Methoden Seminar.
Er wurde im Rahmen des Seminars mit dem Buch „Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit: Wahr, falsch, plausibel? Die größten Streitfragen wissenschaftlich geprüft“ von Mai Thi Nguyen-Kim ausgezeichnet.
Wintersemester 21/22
für Ihre hervorragenden Masterarbeiten in den Bildungswissenschaften gratulieren wir:
Meike Jung
Linda Schirle
Sie wurden mit dem Buch „Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit“ von Mai-Thi Nguyen-Kim ausgezeichnet (aufgrund der Coronapandemie leider ohne feierliche Zeremonie).
Sommersemester 21
Wir gratulieren:
Vanessa Brahner für Ihre Präsentation im Rahmen des Seminars PSE.Work in Progress.
Stephanie Kaller für Ihre Masterarbeit in den Bildungswissenschaften.
Luca Wiedmann für seinen Praktikumsbericht zum Orientierungspraktikum.
Sie wurden mit dem Buch „Bedingungen und Effekte von Lehrerbildung, Lehrkraftkompetenzen und Lehrkrafthandeln" von Nele McElvany und Kolleg*innen ausgezeichnet (aufgrund der Coronapandemie leider erneut ohne feierliche Zeremonie).
Wintersemester 20/21
Im Rahmen der Lehrveranstaltung Differenzielle Analyse von Lehr- und Lernprozessen bzw. für ihre Masterarbeit haben
Christian Abt
Eine Studierende (N.N.)
hervorragende Arbeiten abgegeben. Sie wurden mit dem Buch „Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit“ von Mai-Thi Nguyen-Kim ausgezeichnet (aufgrund der Coronapandemie leider ohne feierliche Zeremonie).
Wir gratulieren den Preisgewinnern zu Ihrer Leistung!
Sommersemester 2020
Im Rahmen der Lehrveranstaltungen zur Analyse von Lehr-Lernprozessen II sind ganz hervorragende Arbeiten entstanden, deren Autor*innen den Preis als Anerkennung erhalten.
Mit dem Buch „Das Einmaleins der Skepsis“ von Gerd Gigerenzer ausgezeichnet wurden (aufgrund der Coronapandemie leider ohne feierliche Zeremonie):
Lukas Duschek
Johanna Maeck
Ferdinand Raiber
Fabian Schönewald
Herzlichen Glückwunsch!