Workshop 1: Ausbildung 4.0 in der Fachschule

27. April 2018

Veranstaltung „Quo Vadis Fachschule Technik“ am 19.04.2018

Im Projekt „Beruflicher Wiedereinstieg nach Abschluss der Fachschule“ (BeWiFa), finanziert durch die Hans-Böckler Stiftung (FKZ: 2016-196-5), wurde vom Lehrstuhl Berufspädagogik mit Schwerpunkt Technikdidaktik (BPT) der Universität Stuttgart in Kooperation mit der Staatlichen Technikakademie Alsfeld (STA) am 19. April 2018 eine gemeinsame Veranstaltung mit Lehrkräften an Fachschulen in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen, Arbeitnehmer/- und Arbeitgebervertretungen sowie Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Kultusverwaltungen durchgeführt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die qualitativen und quantitativen Ergebnisse der Eingangsstudie zu BeWiFa präsentiert und mit den Beteiligten reflektiert. Zudem wurden mit der Methode des Design Thinking die Themen (1.) Ausbildung 4.0 in der Fachschule, (2.) Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen und (3.) Personalmaßnahmen, Gewinnung und neue Fachschulformen diskutiert.

 

Einladung zum Workshop: „Quo Vadis Fachschule Technik“ am Donnerstag 19.04.2018 an der Staatlichen Technikakademie Alsfeld

Im Rahmen des Projekts BeWiFa „Beruflicher Wiedereinstieg nach Abschluss der Fachschule“, finanziert durch die Hans-Böckler Stiftung (Projektnummer: 2016-196-5), führen wir in Kooperation mit der Staatlichen Technikakademie Alsfeld am Donnerstag 19.04.2018 (14:00 – 18:00 Uhr) eine Veranstaltung mit dem Thema „Quo Vadis Fachschule Technik“ durch.
 


Wir freuen uns, Sie zur Veranstaltung recht herzlich einladen und begrüßen zu dürfen. Um entsprechend planen zu können, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis Freitag 06.04.2018 unter Angabe Ihres Namens, Institution, Kontaktadresse an bewifa@ife.uni-stuttgart.de.

 

Beschreibung des Projekts BeWiFa:

Mit dem Projekt BeWiFa "Beruflicher Wiedereinstieg nach Abschluss der Fachschule" wird die Begründung eines systematischen Beschreibungs- und Erklärungswissens zum beruflichen Wiedereinstieg von Fachkräften nach erfolgreichem Fachschulabschluss, unter Berücksichtigung der indiviudellen beruflichen und fachschulischen Sozialisation sowie struktureller Randbedingungen des Arbeitsmarkts, ermittelt.

Die Weiterbildung an einer Fachschule mit verschiedenen berufsfeldbezogenen Fachbereichen setzt eine berufliche Erstausbildung und hinreichende Berufserfahrung voraus. Die erworbenen Abschlüsse der postsekundären Berufsbildung an Fachschulen erhöhen das formale Eignungsniveau, sollen für die Übernahme von Führungsaufgaben qualifizieren und eine verbesserte Chance für einen beruflichen Aufstieg ebnen. Bisher weiß man aber wenig über den subjektiven und objektiven Nutzen eines Fortbildungsabschlusses an einer Fachschule und der damit real verbundenen Chancengleichheit im Arbeitsleben. Obwohl auch eine Zunahme der Bedeutung der beruflichen Weiterbildung zu kon­statieren ist, fehlt es an einem systematischen Wissen zur Aufstiegsfortbildung an Fachschulen für Technik.

 

Aufbau der Studie und Forschungsfragen:

Das Forschungsdesign umfasst eine längsschnittlich angelegte quantitative Vorgehensweise mit einer Eingangsstudie am Ende der Fachschule und zwei Verbleibstudien. Die Eingangsstudie erfasst neben soziodemografischen Daten, dem Weiterbildungsinteresse und den motivationalen Bedingungen auch die berufsfachlichen Kompetenzen nach Abschluss der Fachschulweiterbildung im Bereich Bau- und Maschinenbautechnik. Die beiden Verbleibstudien, 6 und 12 Monate nach Abschluss der Fachschulweiterbildung, fokussiert u. a. das berufliche Interesse. Zudem werden zur Generierung eines Hintergrundwissens qualitative Befragungen von potenziellen Arbeitgebern, Personalver­ant­wort­lichen und Fachlehrkräften an Fachschulen durchgeführt und Stellenanzeigen im Bezugs­feld der Bau- und Maschinenbautechnik umfassend analysiert. Um regionale Faktoren in die Untersuchung einfließen zu lassen, werden darüber hinaus die Arbeitsmarktdaten des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) in die Analysen einbezogen.


Forschungsfrage 1: Welche Interessen und Erwartungen haben die Schülerinnen und Schüler technischer Fachschulen an den Abschluss der Aufstiegsfortbildung und inwieweit werden diese Aufstiegserwartungen tatsächlich objektiv und subjektiv erfüllt.

Forschungsfrage 2: Durch welche fachspezifischen Kompetenzen zeichnen sich Fachschülerinnen und Fachschüler am Ende ihrer Weiterbildung unter Berücksichtigung ihrer individuellen beruflichen und fachschulischen Sozialisation aus.

Forschungsfrage 3: Welche Erwartungen haben potentielle Arbeitgeber an Absolventinnen und Absolventen technischer Fachschulen.

Forschungsfrage 4: In welcher tatsächlichen Konkurrenzsituation stehen Absolventinnen und Absolventen technischer Fachschulen beim beruflichen Wiedereinstieg im Vergleich zu anderen beruflichen und akademischen Abschlüssen (u. a. Bachelor) bei der Arbeitsplatzsuche.

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