18. September 2018

Veranstaltung „Quo Vadis Fachschule Technik“ am 25.10.2018

Am Donnerstag 25.10.2018 fand die 2. Veranstaltung der Reihe „Quo Vadis Fachschule Technik“ an der Universität Stuttgart statt. Neben Vertretern von Fachschulen, Kultusministerien, Unternehmen und der Hochschule, begrüßten wir Interessensvertreter von Gewerkschaften und Verbänden. Neben der Vernetzung zwischen den Partnern diente die 2. Veranstaltung zur Vorstellung von Teilergebnissen des von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Projekts BeWiFa (Beruflicher Wiedereinstieg nach Abschluss der Fachschule Technik). Den Interessierten wurden die Ergebnisse einer quantitativen Studie zum Verbleib von Fachschülerinnen und Fachschülern nach 6 monatigem Fachschulabschluss vorgestellt. Ergänzt wurden die Inhalte durch Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Fachschulvertretern. Eine anschließende Podiumsdiskussion mit verschiedenen Interessensvertretern rundete die Veranstaltung ab.

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Einladung zum Workshop: „Quo Vadis Fachschule Technik“ am 25.10.2018

Im Rahmen des Projekts BeWiFa „Beruflicher Wiedereinstieg nach Abschluss der Fachschule“, finanziert durch die Hans-Böckler Stiftung (Projektnummer: 2016-196-5), führen wir an der Universität Stuttgart am 25.10.2018 (13:30 – 16:00 Uhr) eine weitere Veranstaltung mit dem Thema „ Quo Vadis Fachschule Technik“ durch. 

Wir freuen uns, Sie zur Veranstaltung recht herzlich einladen und begrüßen zu dürfen. Um entsprechend planen zu können, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis Freitag 12.10.2018 unter Angabe Ihres Namens, Institution, Kontaktadresse an  bewifa@ife.uni-stuttgart.de.

 

Beschreibung des Projekts BeWiFa:

Mit dem Projekt BeWiFa "Beruflicher Wiedereinstieg nach Abschluss der Fachschule" wird die Begründung eines systematischen Beschreibungs- und Erklärungswissens zum beruflichen Wiedereinstieg von Fachkräften nach erfolgreichem Fachschulabschluss, unter Berücksichtigung der indiviudellen beruflichen und fachschulischen Sozialisation sowie struktureller Randbedingungen des Arbeitsmarkts, ermittelt.

Die Weiterbildung an einer Fachschule mit verschiedenen berufsfeldbezogenen Fachbereichen setzt eine berufliche Erstausbildung und hinreichende Berufserfahrung voraus. Die erworbenen Abschlüsse der postsekundären Berufsbildung an Fachschulen erhöhen das formale Eignungsniveau, sollen für die Übernahme von Führungsaufgaben qualifizieren und eine verbesserte Chance für einen beruflichen Aufstieg ebnen. Bisher weiß man aber wenig über den subjektiven und objektiven Nutzen eines Fortbildungsabschlusses an einer Fachschule und der damit real verbundenen Chancengleichheit im Arbeitsleben. Obwohl auch eine Zunahme der Bedeutung der beruflichen Weiterbildung zu kon­statieren ist, fehlt es an einem systematischen Wissen zur Aufstiegsfortbildung an Fachschulen für Technik.

 

Aufbau der Studie und Forschungsfragen:

Das Forschungsdesign umfasst eine längsschnittlich angelegte quantitative Vorgehensweise mit einer Eingangsstudie am Ende der Fachschule und zwei Verbleibstudien. Die Eingangsstudie erfasst neben soziodemografischen Daten, dem Weiterbildungsinteresse und den motivationalen Bedingungen auch die berufsfachlichen Kompetenzen nach Abschluss der Fachschulweiterbildung im Bereich Bau- und Maschinenbautechnik. Die beiden Verbleibstudien, 6 und 12 Monate nach Abschluss der Fachschulweiterbildung, fokussiert u. a. das berufliche Interesse. Zudem werden zur Generierung eines Hintergrundwissens qualitative Befragungen von potenziellen Arbeitgebern, Personalver­ant­wort­lichen und Fachlehrkräften an Fachschulen durchgeführt und Stellenanzeigen im Bezugs­feld der Bau- und Maschinenbautechnik umfassend analysiert. Um regionale Faktoren in die Untersuchung einfließen zu lassen, werden darüber hinaus die Arbeitsmarktdaten des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) in die Analysen einbezogen.

BeWiFa

Forschungsfrage 1: Welche Interessen und Erwartungen haben die Schülerinnen und Schüler technischer Fachschulen an den Abschluss der Aufstiegsfortbildung und inwieweit werden diese Aufstiegserwartungen tatsächlich objektiv und subjektiv erfüllt.

Forschungsfrage 2: Durch welche fachspezifischen Kompetenzen zeichnen sich Fachschülerinnen und Fachschüler am Ende ihrer Weiterbildung unter Berücksichtigung ihrer individuellen beruflichen und fachschulischen Sozialisation aus.

Forschungsfrage 3: Welche Erwartungen haben potentielle Arbeitgeber an Absolventinnen und Absolventen technischer Fachschulen.

Forschungsfrage 4: In welcher tatsächlichen Konkurrenzsituation stehen Absolventinnen und Absolventen technischer Fachschulen beim beruflichen Wiedereinstieg im Vergleich zu anderen beruflichen und akademischen Abschlüssen (u. a. Bachelor) bei der Arbeitsplatzsuche.

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